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28. Juni 2018 - Zu den technischen Aspekten des autonomen Fahrens – Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

28. Juni 2018 // 18 Uhr // DHBW Mosbach, Audimax, Gebäude E

Das automatische bzw. autonome Fahren gehört zu einer der spannendsten Forschungsfragen unserer Zeit, verspricht es doch unser Verständnis von Mobilität grundlegend zu verändern und den Traum von komfortabler und gleichzeitig sicherer Fortbewegung wahr werden zu lassen. Heutige kommerzielle Fahrerassistenzsysteme haben bereits einen erheblichen Funktionsumfang erreicht. Sie unterstützen den Fahrer in kritischen Fahrsituationen und entlasten ihn von monotonen Fahraufgaben. Fast täglich liest man in Artikeln und Pressemitteilungen von neuen Funktionen und Systemen. Doch wo stehen wir wirklich? Wie weit ist es noch bis zum autonomen Automobil?

Der Vortrag versucht die Frage zu beantworten, was autonomes Fahren eigentlich bedeutet. Welche verschiedenen Automatisierungsgrade gibt es? Was bedeutet das für die Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug? Welche Aufgabenstellungen von der Umfeldwahrnehmung über die Trajektorienplanung bis zur Stabilisierung hat das automatische Fahrzeug konkret zu erfüllen und welche Techniken werden hierfür eingesetzt? Den Abschluss bildet ein Ausblick auf aktuelle Forschungsprojekte und auf „Alternativen“ zum autonomen PKW.

Referent Prof. Dr.-Ing. Stephan Schmidt

  • 2000-2007 Studium der Mechatronik an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (OvGU)
  • 2007-2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mobile Systeme der OvGU
  • 2013 Dissertation: „Ein optimales Steuerungs- und Regelungskonzept für autonome Fahrzeuge“
  • Seit 2014 Juniorprofessur "Autonome Fahrzeuge" an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (OvGU)

Forschungsinteressen:

  • Steuerung und Regelung von automatischen Fahrzeugen
  • Modellbildung und Simulation
  • Autonome Mikromobile
  • Automatisierte Landmaschinen
 

Anmeldung und Details

Datum 28.06.2018
Zeit 18:00–20:00 Uhr
Ort
Campus Mosbach, Gebäude E
Lohrtalweg 10, 74821 Mosbach
Raum Audimax
Veranstalter
DHBW Mosbach
Freie Plätze genug
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27. September 2018 - Industrie 4.0 und Anforderungen daraus an die dynamische Werk-stoffprüfung

27. September 2018 // 18 Uhr // DHBW Mosbach, Audimax, Gebäude E

Industrie 4.0 stellt die digitale Vernetzung aller am Wertschöpfungsprozess beteiligten Ressourcen in den Vordergrund. Vor allem die vorausschauende Instandhaltung wird hier einen großen Stellenwert erhalten. Vorausschauend bedeutet dann in der Konsequenz, dass das jeweils eingesetzte technische System in seinem individuellen Ermüdungs- oder Degradationsverhalten bekannt sein muss. Erst mit dieser fundamentalen, notwendigen Bedingung kann eine Vorhersage über den jeweiligen Systemzu-stand in der nahen sowie fernen Zukunft gegeben werden. Klassische Entwicklungsmethoden und Risikobewertungen müssen hierauf eine Lösung finden. Ein Baustein liegt in der dynamischen Werkstoffprüfung. Der Vortrag fasst vergangene und gegenwärtige Aspekte der Werkstoffprüfung zusammen und gibt einen Ausblick in die Werkstoffprüfung der Zukunft, um vorausschauende Instandhaltung von technischen Systemen realisierbar zu machen.

Referent Dr. Timo Möller

Dr.-Ing. Timo Möller, Jahrgang 1969, hat Feinwerktechnik an der Fachhochschule Aalen studiert und sich in die Regelungstechnik, Aktorik und Sensorik vertieft. Studien an der Universität Stuttgart und an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg haben ihm Einblicke in die werkstoffbasierte Mechatronik gegeben. Seine ersten Erfahrungen in der praktischen Umsetzung seines Wissens hat er 1998 bei Carl Zeiss in Oberkochen im Umfeld Lithographie gemacht. Seither ist er in der Investitionsgüterindustrie, Medizintechnik wie auch in der Automobilindustrie in verschiedenen Positionen und Verantwortungen unterwegs. Seit Juni 2012 ist er wieder bei Carl Zeiss im dortigen Halbleitersektor als Werkstoffwissenschaftler aktiv. Hier nutzt er seine Erfahrungen aus dem Condition Monitoring der Systemebene in der dynamischen Werkstoffqualifizierung von Materialsystemen. Seit 2008 ist er an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg als Lehrbeauftragter tätig, zuerst im Grundstudium am Standort Stuttgart im Wirtschaftsingenieurwesen, seit 2010 am Standort Mosbach in der Mechatronik. Seit zwei Jahren im 3. Studienjahr mit den Curricula Sensorik I und II sowie den Wahlfächern Reliability und Mikrotechnik/Mikrosystemtechnik tätig, gilt sein Fokus ein paar wichtigen Themenfeldern und Key Issues der Industrie 4.0. Sein Vortrag ist damit zugleich ein Abbild seiner täglichen Arbeit.

 

Anmeldung und Details

Datum 27.09.2018
Zeit 18:00–20:00 Uhr
Ort
Campus Mosbach, Gebäude E
Lohrtalweg 10, 74821 Mosbach
Raum Audimax
Veranstalter
DHBW Mosbach
Freie Plätze genug
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